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Die gute Nachricht: Man kann jetzt überall und jederzeit arbeiten.
Die schlechte Nachricht: Man kann jetzt überall und jederzeit arbeiten.

So startet ein weiteres interessantes Buch über die Veränderungen innerhalb der Arbeitswelt: „Kursbuch Arbeit. Ausstieg aus der Jobholder-Gesellschaft – Start in eine neue Tätigkeitskultur?“ (Engelmann/ Wiedermeyer (Hrsg.) 2000)
Zygmunt Baumann und Richard Sennett kommen da zu Wort, genauso aber auch viele andere Wissenschaftler und Journalisten. Es ist gut aufgemacht, Cartoons und Zitate lockern es zusätzlich auf. Von Wissensarbeitern ist die Rede, von der Abschaffung der Arbeit, auch über die „Bohemisierung“ der Arbeit sprechen die sehr unterschiedlichen Beiträge. Immer wieder drängt sich dabei die Frage in den Mittelpunkt: Ist diese sogenannte „Entgrenzung“ von Arbeit, also das Ineinanderübergehen von „Arbeit“ und „Freizeit“, positiv oder negativ? Wer verliert dabei und wer gewinnt?
Auf die digitalen Freelancer bezogen stellen sich die Fragen:

Wie grenzen sie sich ab, wenn sie von Zu Hause aus arbeiten? Wer sagt „Feierabend“ wenn sie ihr eigener Chef sind? Welche Vor- und Nachteile bringt ihr völlig freies Leben, das gleichzeitig auch einen höheren Selbstverantwortungsgrad besitzt?

Wie ist es für dich? Gute Nachricht oder schlechte Nachricht?

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